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22 Artikel der Kategorie "Staat: Palästina"

Freitag, 20. Juli 2007

Sommer, Sonne, Armageddon

Na, da hat sich jemand für seine diesjährige Urlaubsreise aber was großes vorgenommen:

The Iranian president trumpeted Iran’s intentions for the Middle East when he arrived in Damascus Thursday, July 19. [...] he warned Assad he had better stop signaling his willingness for peace talks with Israel because this behavior was hampering Iran’s plans for a war this summer.

[...] Ahmadinejad had an easier time with the heads of eight of the nine Palestinian terrorist leaders hosted in the Syrian capital. With them he was upbeat. [...] The coming months, he boasted, would see him marching into Israel shoulder to shoulder with the Palestinian brothers.

Donnerstag, 05. Juli 2007

Wenn die Brieftaube zweimal gurrt

O-ber-af-fen-geil! Claudio Casula hat gerade 'nen richtigen Lauf. Einfach genial! Lesen oder umsonst gelebt haben - dazwischen gibt's nix.

Montag, 02. Juli 2007

Mickey Mouse ist tot!

Und wer hat sie umgebracht? Blöde Frage, natürlich die Juden!

Dienstag, 26. Juni 2007

Who Killed Palestine?

Heute ist offenbar der Tag der genialen Bonmots. Angesichts der Tatsache, daß nach dem israelischen Abzug aus Gaza der Kampf der Palästinenser gegen Müllberge und Arbeitslosigkeit anders als der gegen israelische Zivilisten nicht wirklich überzeugend war, kann man jedenfalls nur zu demselben Schluß kommen wie Bret Stephens:

Nothing has so completely soured the world on the idea of a Palestinian state as the experience of it.

Vielleicht muß man sich allmählich wieder daran gewöhnen, die Palästinenser als das zu sehen, was sie bis zu ihrer Erfindung im Jahre 1964 schon mal waren:

"Palestine," as we know it today, will revert to what it was--shadowland between Israel and its neighbors--and Palestinians, as we know them today, will revert to who they were: Arabs.

Da spricht jemand ein großes Wort gelassen aus.

Samstag, 23. Juni 2007

Bartels strikes again

Einen Eindruck davon, warum die Fatah in der Bevölkerung kaum Rückhalt hat, gibt zum Beispiel der Bericht von Ulrike Putz bei Spiegel Online direkt aus dem Folterkeller eines Fatah-Geheimdienstes, der nun von der Hamas für die Öffentlichkeit geöffnet wurde.

Na, Marcel, da haben wir den Artikel wohl nicht ganz zu Ende gelesen, was? Denn Frau Putz sagt noch etwas anderes:

Im Nebenraum des Pförtnerhäuschens trocknen von Fliegen umschwirrt große Blutlachen. "Die Fatah hat diesen Raum für Erschießungen genutzt", sagt der Kassam-Milizionär.

Warum der Sicherheitsdienst Hinrichtungen in einem Raum mit zwei Fenstern direkt neben der Toreinfahrt vorgenommen haben soll, in einem Komplex mitten in einem Wohnviertel - das wird nicht klar.

Der Verdacht drängt sich auf, das Abu Mohammeds Männer hier Fatah-Männer erschossen haben könnten, die sich ergeben wollten. Augenzeugen hatten am vergangenen Donnerstag berichtet, dass den Fatah-Verteidigern des Gebäudes einem nach dem anderen in den Kopf geschossen wurde, als sie sich schließlich mit bloßem Oberkörper und erhobenen Händen ergeben wollten.

Aber ich vergaß, der Abu Mohammed hat ja gesagt, "das wäre unislamisch". Und seit der Zerstörung der Twin Towers durch die CIA weiß ja jedes Kind, daß ehrbare Islamisten sowas nie tun würden. Da klingt es natürlich nur logisch, daß sich der Zustimmungsgrad für palästinensische Terroristen vor allem danach berechnet, wie gut sie die Genfer Konvention auswendig gelernt haben.

Denn falls doch mal jemand in ihrem Namen exekutiert werden sollte, dann haben sich natürlich nur ihre Gegner wieder in die falsche Flagge gewickelt. Und weil die amerikanischen und israelischen gerade aus sind (kommt vermutlich vom andauernden Flaggenverbrennen, selbst Flaggen-Schlüter kommt mit der Produktion nicht mehr nach), nehmen sie jetzt halt die von der armen Hamas.

P.S.: Schade, daß es das Parteibuch noch nicht lange genug gibt. Ich möchte wetten, daß Du früher, als die siegreichen Helden von der Hamas noch die Schmuddelkinder waren, Arafat und seiner Mörderbande den Darmausgang mehr als einmal von innen ausgeleuchtet hast.

Donnerstag, 21. Juni 2007

Ehrlich sind sie ja...

Falls noch irgendjemand Illusionen über den tatsächlichen Verwendungszweck von internationalen Zahlungen an die Palästinenser haben sollte, hier ist das offizielle Geständnis der Hamas:

SPIEGEL ONLINE: Die militanten Flügel der Fatah und der Hamas in Gaza haben monatelang hochgerüstet. Sind diese Waffen noch im Umlauf?

Sahar: Es gibt derzeit sicherlich sehr viele Waffen. Tatsächlich hat eine Kugel vor zwei Jahren in Gaza etwa 3,50 Euro gekostet. Heute kostet sie 35 Cent. Die US-Hilfsgelder sind in Waffen übersetzt worden. Danke, USA!

Montag, 18. Juni 2007

Human Rights, Palestinian Style

During recent fighting in the Gaza Strip, armed Palestinian groups have committed serious violations of international humanitarian law, in some cases amounting to war crimes, Human Rights Watch said today.

In internal Palestinian fighting over the last three days, both Fatah and Hamas military forces have summarily executed captives, killed people not involved in hostilities, and engaged in gun battles with one another inside and near Palestinian hospitals. On Saturday, armed Palestinians from Islamic Jihad and the Fatah-affiliated Al-Aqsa Martyrs Brigade used a vehicle with a “TV” insignia to attack an Israeli military position on the border with Gaza. 
 
“These attacks by both Hamas and Fatah constitute brutal assaults on the most fundamental humanitarian principles,” said Sarah Leah Whitson, Middle East director for Human Rights Watch. “The murder of civilians not engaged in hostilities and the willful killing of captives are war crimes, pure and simple.”

Das fällt zweifellos in die Kategorie "Nachrichten, die wir nicht auf der Titelseite finden werden". Und zwar nicht, weil es sich hier um die üblichen haltlosen Beschuldigungen des zionistischen Medienkartells handeln würde, welches dadurch die gerechte Sache des palästinensischen Befreiungskampfes in den Dreck zu ziehen versucht, sondern gerade weil es das eben nicht ist.

Denn wenn schon Menschenrechtsorganisationen wie Human Rights Watch aufzufallen beginnt, daß etwas faul ist im Staate Palästina, dann kann man die Untaten seiner Terrorbanden schwerlich noch als heroischen Widerstand eines wehrlosen Volkes verklären. Damit aber würden die Leser merken, daß Israel doch nicht an allem schuld ist. Und das geht ja nun wirklich nicht!

Freitag, 15. Juni 2007

Victory, Palestinian Style

Hamas plans to establish a mosque and its government seat at Mahmoud Abbas’ Presidential Guard-security service compound, Muntada, in Gaza City - the last Fatah bastion to fall under Hamas’ five-day onslaught. This will symbolize the Islamist character of the national Palestinian entity supplanting the defeated Palestinian Authority. At least 35 people were killed Wednesday.

Thursday morning, the Hamas Executive Force occupied the building. Half-naked Fatah prisoners are being paraded in the streets, some reportedly executed there. Masked Hamas fighters seized their US-made and Israeli equipment vehicle number plates in the fortified building constructed with US military aid funds, atop which flies a green Hamas flag.

Also man kann der Hamas ja eine Menge vorwerfen, aber nicht daß sie ihre Absichten verschleiern würde. Das mit der Moschee ist ja fast noch lustig, aber angesichts von halbnackten Arabern, die durch die Straßen getrieben und anschließend exekutiert werden, stellt sich eigentlich nur die Frage, wann die Wogen der Empörung in der deutschen Öffentlichkeit endlich hochschlagen werden. Bisher höre ich jedenfalls nicht mal ein leises Plätschern.

Palästina und seine "Freunde"

Und damit keiner vergißt, wer den Spinnern mit den Streichhölzern die Benzinkanister liefert, aus aktuellem Anlaß das hier.

Donnerstag, 14. Juni 2007

(Zigaretten)rauch über Gaza

Im vergangenen Jahr hat die EU mehr Geld als je nach Palästina gepumpt – allerdings lediglich, um die schlimmsten Auswirkungen der Besatzung und der EU-Boykottpolitik zu lindern.

Der einzige vernünftige Satz in einem ansonsten komplett bescheuerten Interview (und das ist nicht die Schuld des FOCUS-Redakteurs). Denn die Prinzipien des Umgangs mit der Tabakindustrie (Werbeverbot für Zigaretten kombiniert mit Subventionen für den Tabakanbau) lassen sich offenbar erstaunlich problemlos auch auf die europäische Nahostpolitik anwenden.

Und jetzt die Werbung...

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