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2 Artikel der Kategorie "Staat: Kongo"

Donnerstag, 24. August 2006

Gewalt in Kinshasa: Kongo-Einsatz entzweit Opposition

SPIEGEL online

Die jüngsten Gewaltausbrüche in Kinshasa haben den innenpolitischen Streit um die deutsche Kongo-Mission neu entfacht. Während sich FDP-Chef Westerwelle in seinen Bedenken bestätigt sieht, forderte Grünen-Innenexperte Ströbele eine Verlängerung des Mandats.

Wer bist Du, Fremder, und was hast Du mit Christian Ströbele gemacht? Das linke Urgestein der Friedensbewegung gibt den Warmonger, der den Einsatz von olivgrün gekleideten Herren mit Gewehren verteidigt, die keine Förster sind? Humanitärer Interventionismus ist also doch was gutes? Haben wir am Ende was dazugelernt? Oder fehlen hier bloß die GIs als erprobtes Feindbild? Falls letzteres, ergeben sich daraus ausgesprochen interessante Handlungsalternativen für die US-Regierung:

Statt weiterhin militärisch gegen Schurkenstaaten vorzugehen, sollten die Vereinigten Staaten in Zukunft einfach pro forma auf der Seite des Iran oder Nordkoreas in den Krieg gegen den Westen eintreten. Spätestens dann fordern selbst die Grünen die Generalmobilmachung Europas zum Sturz der Mullahbande und des Geliebten Führers. Und nach dem Krieg, den die Amerikaner dann - leider, leider - verlieren werden, gibt's von den Europäern sogar noch Wiederaufbauhilfe. Wär doch mal was!

Freitag, 23. Juni 2006

Kriegsverbrechen: Uno soll im Kongo Massaker geduldet haben

SPIEGEL online

Das schlimme am amerikanischen Unilateralismus ist ja, daß es keine Kontrollinstanz gibt, die die mordende US-Soldateska im Zaum halten kann. Deswegen ist es auch so wichtig, daß internationale militärische Operationen grundsätzlich nur unter der Führung der Vereinten Nationen durchgeführt werden und die westlichen Demokratien ihre militärischen Kapazitäten ganz in den Dienst der Weltorganisation stellen. Denn nur die integren UNO-Blauhelme können die für erfolgreiches Peacekeeping und Nation Building notwendigen Mindeststandards im Bereich der Wahrung der Menschenrechte garantieren und den unverhältnismäßigen Einsatz von Waffengewalt zuverlässig ausschließen. Das schafft Sicherheit und Vertrauen unter der einheimischen Zivilbevölkerung. So wie hier:

Schwere Vorwürfe gegen die Friedenshüter der Uno im Kongo: Sie sollen zusammen mit Regierungstruppen ein Dorf dem Erdboden gleichgemacht haben. Nach siebenstündigem Bombardement seien die Bodentruppen mordlustig in den Weiler gezogen. Zivilisten seien bei lebendigem Leib verbrannt.

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