US Nuclear Offers Throw Pipeline Projects With Iran, Pakistan into Disarray
The Foreign Ministry has welcomed the offer for nuclear technology and cooperation in the field of nuclear safety, describing it as a "a welcome step which reflects an understanding of India's growing energy requirements.”
The US offer includes co-production of F-18 fighter jets in India with license to produce at least six times the number of planes that would have been sold to Pakistan.
Amerikanische Nukleartechnologie und HighTech-Waffen nach Indien? Das hört man gern. Es ist eh höchste Zeit, daß die USA aufhören, einen unsicheren Kantonisten wie Pakistan dauernd zu hätscheln und gleichzeitig einen natürlichen Verbündeten wie Indien permanent links liegen zu lassen. Mit dem Ende der Sowjetunion gibt es dazu wirklich keine Veranlassung mehr.
Denn während Pakistan eine brutale Militärdiktatur ist, bei der weder im Kampf gegen den Terror noch hinsichtlich der Bekämpfung der Weiterverbreitung von Atomwaffen klar ist, auf welcher Seite sie wirklich steht, ist Indien allen Defiziten zum Trotz immer noch die größte Demokratie der Welt, die sich nicht nur dank ihrer kolonialen Vergangenheit als Partner eines amerikanisch-britisch-australischen Bündnisses geradezu anbietet.
Und das wäre ein Angebot, daß man nicht ausschlagen sollte. Wenn China nämlich erst mal aufwacht und die Muskeln spielen läßt, die es derzeit mit Hilfe europäischer Anabolika aufbauen möchte, werden die USA in Asien dringend starke Freunde vor Ort brauchen, die Hilfe nicht nur benötigen, sondern im Notfall auch mal anbieten können. Da kann eine "regionale Supermacht" im eigenen Team nicht schaden.
Hinzu kommen die langfristigen Perspektiven eines Landes, dessen Entwicklungspotential sich - wenn auch mit etwas zeitlicher Verzögerung - über kurz oder lang durchaus in ähnlichen Dimensionen wie diejenigen Chinas bewegen wird. Mit dem kleinen, aber feinen Unterschied, daß Indien keine Gesetze verabschiedet, die demokratische Nachbarstaaten mit Krieg bedrohen.
Aber auch Indien könnten von einer engeren militärischen und wirtschaftlichen Kooperation mit Amerika nur profitieren. Vor allem, wenn ihm als Demokratie klare Handelsvorteile gegenüber der Einparteiendiktatur China eingeräumt würden. Ein derartiger Aufbau eines Konkurrenten würde China sicherlich eher zur Demokratisierung bewegen als noch so viele Kotaus von Schröder und Chirac.
Und da hätten dann alle was davon.

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